Körpersprache: Seminare und Vorträge mit Rudi Rhode

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Vorträge

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Einführung

Die Körpersprache ist die elementarste Sprache des Menschen, nicht das Wort. Wir können uns noch so gewählt ausdrücken oder lügen wie gedruckt - unser Körper verrät uns. Die Körpersprache enthüllt unseren Charakter und offenbart unsere Bedürfnisse und Gefühle. Und mittels der Körpersprache senden wir auch Signale der Dominanz, Unterordnung oder Partnerschaftlichkeit aus.

Obwohl wir in der täglichen Kommunikation die körpersprachlichen Signale - meist intuitiv - mitbewerten, vertrauen wir am Ende den Worten oft mehr als der Sprache des Körpers. Aber im Zweifelsfall ist es nicht der Körper, der lügt!

Die Körpersprache ist keine Geheimsprache. Wir können lernen, sie zu verstehen und ihren Botschaften zu vertrauen. Aber ihre Bedeutung und ihre Tiefe erschließen sich erst aus dem Kontext und im alltäglichen Miteinander.

Wer die Körpersprache versteht, erleichtert sich die Kommunikation mit seinen Mitmenschen, erfährt mehr über seine eigene Außenwirkung und lässt sich weniger täuschen.

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Der Körper lügt nicht!

Grundbegriffe der Körpersprache

Wie wirke ich, wenn ich mit verschränkten Armen vor meinem Geschäftspartner stehe? Was bedeutet es, wenn sich mein Verhandlungspartner während des Gesprächs zurücklehnt? Was vermittle ich, wenn ich in Diskussionen die Hände in die Hüfte stütze? Was drücken hochgezogene Schultern, durchgedrückte Knie oder überkreuzte Beine aus? Welche unbewussten körpersprachlichen Signale können zu einem schweren Stand bei einem Bewerbungsgespräch führen? Was bewirken Demuts- oder Drohgebärden in Konfliktsituationen?

Einige der Fragen lassen sich sicher schnell und ohne detaillierte Kenntnisse der Körpersprache beantworten. Aber bei vielen körpersprachlichen Signalen, die wir oder andere senden, benötigen wir Wissen, Erfahrung und ein sicheres Auge für den Kontext, um Rückschlüsse ziehen zu können.

Der Kurs „Der Körper lügt nicht" gibt einen fundierten Einblick in die Sprache des Körpers. Die Teilnehmer lernen, bewusster mit den eigenen und fremden körpersprachlichen Signalen umzugehen. Wer die Sprache des Körpers versteht und beherrscht, erfährt mehr über sich und seine Außenwirkung. Wir lassen uns weniger von aufgesetzter Selbstsicherheit täuschen. Ob privat oder geschäftlich: wir gewinnen Vertrauen in unseren körpersprachlichen Ausdruck.

Der Kurs öffnet den TeilnehmerInnen die Augen und Sinne für unsere elementarste Sprache. Er sensibilisiert und schärft den Blick. Er lädt ein zur neuen Wahrnehmung jenseits aller Worte. Wir gewinnen an Selbstsicherheit, wenn wir lernen, auf unsere Körpersprache zu achten.

Wie bei jedem Erlernen einer neuen Sprache braucht es neben dem Wissen vor allem Zeit, Geduld und Spaß. Der Kurs „Der Körper lügt nicht" vermittelt fundiertes Grundwissen und macht Lust auf diese neue (alte) Sprache.

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KörperMachtGeschlecht

Ein Workshop über das Verhältnis von Körpersprache, Macht und Geschlecht

"KörperMachtGeschlecht" ist kein Theorie-Seminar. Die wesentlichen Inhalte werden praktisch vermittelt. In spielerischen Übungen lernen wir ungewöhnliche Perspektiven kennen, durchbrechen körpersprachliche Rollenklischees und erfahren hautnah die Wirksamkeit von Dominanz- und Ohnmachtsgesten. Vor allem aber soll mit Lust und Lachen dazu animiert werden, auch mal aus der Rolle zu fallen, um eingefahrene Machtstrukturen zum Tanzen zu bringen.

"In der Körpersprache offenbart sich die Seele des Menschen." Dieser zentrale Satz aus einem Bestseller über Körpersprache (Samy Molcho) verdeutlicht: Seminare über Körpersprache drohen in die Nähe von Selbsterfahrungs-Kursen zu rücken. Der Workshop "KörperMachtGeschlecht" setzt dagegen einen anderen Schwerpunkt. Denn in unserer Körpersprache äußern sich nicht nur unsere Emotionen, sondern zeigen sich auch gesellschaftliche und geschlechtliche Machtverhältnisse.

  • Warum sind es (fast) immer Frauen, deren Bewegungsfreiheit durch Mode, Haltungsanweisungen, Benimm-Regeln oder gar Verstümmelungen eingeschränkt wird?
  • Warum würden Männer keine Stöckelschuhe tragen?
  • Was hat Standfestigkeit mit Dominanz zu tun?
  • Warum haben Männer eine raumgreifendere Körpersprache als Frauen?
  • Warum versuchen Männer ihre "schwachen" Gefühle zu verbergen?
  • Warum gelten Undurchschaubarkeit in der Geschäftswelt als Stärke und Emotionalität als Schwäche?
  • Was hat (Körper)Größe mit Macht zu tun? Wieso gibt es so wenig Paare, bei denen die Frau größer ist als der Mann?
  • Warum lächeln Frauen häufiger als Männer?
  • Wie reagieren Männer, wenn Frauen zur Durchsetzung ihrer Interessen auf die Verwendung subtiler Beschwichtigungsgesten verzichten?

Körpersprachlich sprechen Männer und Frauen nicht die gleiche Sprache. Die immer noch bestehenden Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern sind tief in unsere Körper eingegraben. Mit subtilen körpersprachlichen Signalen üben wir Männer (meist unbewusst) Macht über Frauen aus. Körpersprachlich sichern wir uns trotz formaler Gleichheit unsere Dominanz - beruflich wie privat. Und körpersprachlich signalisieren Frauen (unbewußt!) die Anerkennung der männlichen Dominanz. Zur Beseitigung der Geschlechter-Hierarchie ist daher die Kenntnis der körpersprachlichen Macht-Signale unumgänglich!

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Führen durch Körpersprache

Über das Verhältnis von Körpersprache und Status

Das Seminar "Führen durch Körpersprache" ermöglicht den Teilnehmern, durch praktische Übungen die wichtigsten Bereiche der nonverbalen Kommunikation für sich zu entdecken. Blickverhalten, territoriales Verhalten, Gestik, Mimik, Haltungen und Bewegungen werden unter den Aspekten Führung und Leitung durchleuchtet und trainiert. Nicht die Befähigung zur Manipulation ist das Ziel des Seminars, sondern die Entwicklung individueller und authentischer Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit. "Denn Führen heißt, andere zu Erfolgen kommen lassen." (Werner Siegert).

Ob als Vorgesetzter in einer Behörde, Geschäftsführer eines Einzelhandelsgeschäftes, Leiter von Seminaren und Fortbildungen oder als Manager in einem Unternehmen - wer eine leitende Position bekleidet, muß Führungsqualitäten besitzen. Amts- oder Fachautorität sind notwendige, aber keinesfalls hinreichende Bedingungen für den Erfolg als Führungskraft. Von entscheidender Bedeutung ist die persönliche Autorität und diese vermittelt sich zu einem beträchtlichen Teil über unsere Körpersprache.

Das Reden und Agieren vor Gruppen verlangt eine "große" und ausdrucksstarke Körpersprache und eine feste Stimme. Durchsetzungsfähigkeit wird durch eine klare und bestimmte Körpersprache begünstigt. Die Kenntnis entsprechender körpersprachlicher Signale erleichtert die Selbstbehauptung in Konfliktsituationen.

Aggressive Körpersprache verletzt. Verletzungen provozieren Gegenwehr oder die "innere Kündigung" der betroffenen Personen. Mit Mimik und Gestik, mit Blicken, Territorialverhalten, Bewegungen oder Haltungen können wir andere Personen herabsetzen.

Körpersprachliche Signale der Unsicherheit können von Mitarbeitern als Schwäche ausgelegt werden. Signale der Schwäche dienen als Einladung zu Status- oder Machtkämpfen. Eine souveräne Körpersprache dagegen kommuniziert Angstlosigkeit und Selbstsicherheit zugleich. Sie verzichtet weitestgehend auf verletzende wie unterlegene körpersprachliche Signale. Souveräne Körpersprache vermittelt den Mitarbeitern Durchsetzungsfähigkeit und Wertschätzung. Und nur wer als wertvoll angesehen wird, kann auch Werte schaffen.

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Wenn Blicke töten könnten

Ein Seminar über unser Blickverhalten

"Wenn Blicke töten könnten..." ist ein Praxis- und Trainingsseminar. In vielen Übungen und Rollenspielen lernen wir unser eigenes Blickverhalten und das unserer Mitmenschen kennen. Abschließend erhalten die TeilnehmerInnen ein Trainingsprogramm, das ihnen bei Bedarf die praktische Umsetzung des Gelernten in den Alltag erleichtern soll.

"Wenn Blicke töten könnten...", so lautet ein geflügeltes Wort, in dem sich das verletzende Potential unseres Blickverhaltens äußert. Aber Blicke können nicht nur "töten", "verletzen", "durchbohren", "vernichten" oder "treffen", sie können auch "schmeicheln", "abschätzten", "umwerben", "gieren", "bewundern" oder "ausziehen". Kein anderes Körperteil vermag so viel über unsere Psyche, aber auch unseren Status zu vermitteln wie die Bewegung unserer Augen.

  • Warum strahlen Menschen mit unruhigem und ausweichendem Blickverhalten Unsicherheit aus?
  • Wieso verunsichert mich ein Vorgesetzter, der mich nicht anschaut, während ich zu ihm spreche?
  • Weshalb wird von vielen Jugendlichen als Grund für heftige Auseinandersetzungen angeführt: "Der hat mich irgendwie blöd angeschaut!" ?
  • Wie kann ich lernen, in Konfliksituationen den Blicken meines Gesprächspartners standzuhalten?
  • Wie und warum unterscheiden sich häufig männliches und weibliches Blickverhalten voneinander?
  • Welche kulturellen Unterschiede gibt es bezüglich unseres Blickverhaltens und welche Auswirkungen können daraus in Bezug auf unser interkulturelles Zusammenleben erwachsen?

Die Kenntnis und Veränderung unseres individuellen Blickverhaltens können dazu beitragen, unsere Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern. Sie können uns aber auch helfen, unbewußte und unbeabsichtigte Verletzungen unserer Mitmenschen zu vermeiden. In jedem Falle aber verbessert sich unsere Kommunikationsfähigkeit, wenn wir um die Bedeutung unseres Blickverhaltens wissen.

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Zivilcourage! Aber wie?

Ein Training für entschlossenes und gewaltfreies Handeln in Bedrohungssituationen

Wir fühlen uns bedroht. Selbst die Fahrt mit der U-Bahn verursacht bisweilen ein mulmiges Gefühl: werde ich zum Opfer oder Zeugen einer Gewalttat? Argwöhnisch betrachten wir die anderen Fahrgäste.

"Was würde ich wohl tun, wenn... "

  • Wie verhalte ich mich, wenn ich auf der Straße bedroht werde?
  • Was mache ich, wenn mir ein Typ nachts auf dem Bürgersteig folgt?
  • Werde ich im Ernstfall den Mut wirklich aufbringen, um couragiert den Opfern von Gewalttaten zu helfen?
  • Welche Möglichkeiten des Eingreifens habe ich, wenn ich Zeuge einer Anmache, einer Belästigung oder einer Bedrohung werde?
  • Welche (körpersprachlichen) Signale sind es, die mich eventuell zu einem Opfer einer Gewalttat werden lassen?
  • Kann ich mich im Ernstfall auf meine lautstarke und entschlossene Reaktion verlassen, oder lasse ich alles wie versteinert über mich ergehen?

Das Seminar "Zivilcourage! Aber wie?" arbeitet mit Rollenspielen, Übungen und praktischen Anleitungen. Die TeilnehmerInnen lernen ihre individuellen Möglichkeiten, aber auch ihre persönlichen Grenzen des Eingreifens kennen. Und wer die eigenen Grenzen und Ängste kennt, kann im Zweifelsfall schneller reagieren. Denn Zvilcourage kann auch heißen: möglichst schnell Hilfen holfen. Vor allem heißt Zivilcourage, die lähmende Angst überwinden.

Auch die Rolle der Körpersprache im Zusammenhang mit der Täter-Opfer-Problematik wird zum Gegenstand zahlreicher Übungen. Denn in einem Punkt decken sich die Berichte von Psychologen und Polizeiexperten: nicht jede/r wird zum Opfer! Es gibt körpersprachliche (!) Signale, die die Wahrscheinlichkeit wesentlich erhöhen, zum Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. Aber: Unser körpersprachlicher Ausdruck ist gelernt und damit auch veränderbar.

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