Seminare zur Körpersprache
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Einführung
Die
Körpersprache ist die elementarste Sprache des Menschen, nicht
das Wort. Wir können uns noch so gewählt ausdrücken oder lügen
wie gedruckt - unser Körper verrät uns. Die Körpersprache enthüllt
unseren Charakter und offenbart unsere Bedürfnisse und Gefühle.
Und mittels der Körpersprache senden wir auch Signale der Dominanz,
Unterordnung oder Partnerschaftlichkeit aus.
Obwohl wir in der täglichen Kommunikation die körpersprachlichen
Signale - meist intuitiv - mitbewerten, vertrauen wir am Ende
den Worten oft mehr als der Sprache des Körpers. Aber im Zweifelsfall
ist es nicht der Körper, der lügt!
Die Körpersprache ist keine Geheimsprache. Wir können lernen,
sie zu verstehen und ihren Botschaften zu vertrauen. Aber ihre
Bedeutung und ihre Tiefe erschließen sich erst aus dem Kontext
und im alltäglichen Miteinander.
Wer die Körpersprache versteht, erleichtert sich die Kommunikation
mit seinen Mitmenschen, erfährt mehr über seine eigene Außenwirkung
und lässt sich weniger täuschen. |
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Der Körper lügt nicht!
Grundbegriffe der Körpersprache
Wie
wirke ich, wenn ich mit verschränkten Armen vor meinem Geschäftspartner
stehe? Was bedeutet es, wenn sich mein Verhandlungspartner
während des Gesprächs zurücklehnt? Was vermittle ich, wenn
ich in Diskussionen die Hände in die Hüfte stütze? Was drücken
hochgezogene Schultern, durchgedrückte Knie oder überkreuzte
Beine aus? Welche unbewussten körpersprachlichen Signale können
zu einem schweren Stand bei einem Bewerbungsgespräch führen?
Was bewirken Demuts- oder Drohgebärden in Konfliktsituationen?
Einige der Fragen lassen sich sicher schnell und ohne detaillierte
Kenntnisse der Körpersprache beantworten. Aber bei vielen körpersprachlichen
Signalen, die wir oder andere senden, benötigen wir Wissen,
Erfahrung und ein sicheres Auge für den Kontext, um Rückschlüsse
ziehen zu können.
Der Kurs „Der Körper lügt nicht" gibt einen fundierten
Einblick in die Sprache des Körpers. Die Teilnehmer lernen,
bewusster mit den eigenen und fremden körpersprachlichen Signalen
umzugehen. Wer die Sprache des Körpers versteht und beherrscht,
erfährt mehr über sich und seine Außenwirkung. Wir lassen uns
weniger von aufgesetzter Selbstsicherheit täuschen. Ob privat
oder geschäftlich: wir gewinnen Vertrauen in unseren körpersprachlichen
Ausdruck.
Der Kurs öffnet den TeilnehmerInnen die Augen und Sinne für
unsere elementarste Sprache. Er sensibilisiert und schärft
den Blick. Er lädt ein zur neuen Wahrnehmung jenseits aller
Worte. Wir gewinnen an Selbstsicherheit, wenn wir lernen, auf
unsere Körpersprache zu achten.
Wie bei jedem Erlernen einer neuen Sprache braucht es neben
dem Wissen vor allem Zeit, Geduld und Spaß. Der Kurs „Der
Körper lügt nicht" vermittelt fundiertes Grundwissen und macht
Lust auf diese neue (alte) Sprache. |
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KörperMachtGeschlecht
Ein Workshop über das Verhältnis von Körpersprache,
Macht und Geschlecht
"KörperMachtGeschlecht" ist
kein Theorie-Seminar. Die wesentlichen Inhalte werden praktisch
vermittelt. In spielerischen Übungen lernen wir ungewöhnliche
Perspektiven kennen, durchbrechen körpersprachliche Rollenklischees
und erfahren hautnah die Wirksamkeit von Dominanz- und Ohnmachtsgesten.
Vor allem aber soll mit Lust und Lachen dazu animiert werden,
auch mal aus der Rolle zu fallen, um eingefahrene Machtstrukturen
zum Tanzen zu bringen.
"In der Körpersprache offenbart sich die Seele des Menschen." Dieser
zentrale Satz aus einem Bestseller über Körpersprache (Samy
Molcho) verdeutlicht: Seminare über Körpersprache drohen in
die Nähe von Selbsterfahrungs-Kursen zu rücken. Der Workshop "KörperMachtGeschlecht" setzt
dagegen einen anderen Schwerpunkt. Denn in unserer Körpersprache äußern
sich nicht nur unsere Emotionen, sondern zeigen sich auch gesellschaftliche
und geschlechtliche Machtverhältnisse.
- Warum sind es (fast) immer Frauen, deren Bewegungsfreiheit
durch Mode, Haltungsanweisungen, Benimm-Regeln oder gar Verstümmelungen
eingeschränkt wird?
- Warum würden Männer keine Stöckelschuhe tragen?
- Was hat Standfestigkeit mit Dominanz zu tun?
- Warum haben Männer eine raumgreifendere Körpersprache als
Frauen?
- Warum versuchen Männer ihre "schwachen" Gefühle zu verbergen?
- Warum gelten Undurchschaubarkeit in der Geschäftswelt als
Stärke und Emotionalität als Schwäche?
- Was hat (Körper)Größe mit Macht zu tun? Wieso gibt es so
wenig Paare, bei denen die Frau größer ist als der Mann?
- Warum lächeln Frauen häufiger als Männer?
- Wie reagieren Männer, wenn Frauen zur Durchsetzung ihrer
Interessen auf die Verwendung subtiler Beschwichtigungsgesten
verzichten?
Körpersprachlich sprechen Männer und Frauen nicht die gleiche
Sprache. Die immer noch bestehenden Ungleichheiten zwischen
den Geschlechtern sind tief in unsere Körper eingegraben. Mit
subtilen körpersprachlichen Signalen üben wir Männer (meist
unbewusst) Macht über
Frauen aus. Körpersprachlich sichern wir uns trotz formaler
Gleichheit unsere Dominanz - beruflich wie privat. Und körpersprachlich
signalisieren Frauen (unbewußt!) die Anerkennung der männlichen
Dominanz. Zur Beseitigung der Geschlechter-Hierarchie ist daher
die Kenntnis der körpersprachlichen Macht-Signale unumgänglich! |
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Führen durch Körpersprache
Über das Verhältnis von Körpersprache und Status
Das
Seminar "Führen durch Körpersprache" ermöglicht den Teilnehmern,
durch praktische Übungen die wichtigsten Bereiche der nonverbalen
Kommunikation für sich zu entdecken. Blickverhalten, territoriales
Verhalten, Gestik, Mimik, Haltungen und Bewegungen werden unter
den Aspekten Führung und Leitung durchleuchtet und trainiert.
Nicht die Befähigung zur Manipulation ist das Ziel des Seminars,
sondern die Entwicklung individueller und authentischer Konflikt-
und Kommunikationsfähigkeit. "Denn Führen heißt, andere zu
Erfolgen kommen lassen." (Werner Siegert).
Ob als Vorgesetzter in einer Behörde, Geschäftsführer eines
Einzelhandelsgeschäftes, Leiter von Seminaren und Fortbildungen
oder als Manager in einem Unternehmen - wer eine leitende Position
bekleidet, muß Führungsqualitäten besitzen. Amts- oder Fachautorität
sind notwendige, aber keinesfalls hinreichende Bedingungen
für den Erfolg als Führungskraft. Von entscheidender Bedeutung
ist die persönliche Autorität und diese vermittelt sich zu
einem beträchtlichen Teil über unsere Körpersprache.
Das Reden und Agieren vor Gruppen verlangt eine "große" und
ausdrucksstarke Körpersprache und eine feste Stimme. Durchsetzungsfähigkeit
wird durch eine klare und bestimmte Körpersprache begünstigt.
Die Kenntnis entsprechender körpersprachlicher Signale erleichtert
die Selbstbehauptung in Konfliktsituationen.
Aggressive Körpersprache verletzt. Verletzungen provozieren
Gegenwehr oder die "innere Kündigung" der betroffenen Personen.
Mit Mimik und Gestik, mit Blicken, Territorialverhalten, Bewegungen
oder Haltungen können wir andere Personen herabsetzen.
Körpersprachliche Signale der Unsicherheit können von Mitarbeitern
als Schwäche ausgelegt werden. Signale der Schwäche dienen
als Einladung zu Status- oder Machtkämpfen. Eine souveräne
Körpersprache dagegen kommuniziert Angstlosigkeit und Selbstsicherheit
zugleich. Sie verzichtet weitestgehend auf verletzende wie
unterlegene körpersprachliche Signale. Souveräne Körpersprache
vermittelt den Mitarbeitern Durchsetzungsfähigkeit und Wertschätzung.
Und nur wer als wertvoll angesehen wird, kann auch Werte schaffen. |
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Wenn Blicke töten könnten
Ein Seminar über unser Blickverhalten
"Wenn
Blicke töten könnten..." ist ein Praxis- und Trainingsseminar.
In vielen Übungen und Rollenspielen lernen wir unser eigenes
Blickverhalten und das unserer Mitmenschen kennen. Abschließend
erhalten die TeilnehmerInnen ein Trainingsprogramm, das ihnen
bei Bedarf die praktische Umsetzung des Gelernten in den Alltag
erleichtern soll.
"Wenn Blicke töten könnten...", so lautet ein geflügeltes
Wort, in dem sich das verletzende Potential unseres Blickverhaltens äußert.
Aber Blicke können nicht nur "töten", "verletzen", "durchbohren", "vernichten" oder "treffen",
sie können auch "schmeicheln", "abschätzten", "umwerben", "gieren", "bewundern" oder "ausziehen".
Kein anderes Körperteil vermag so viel über unsere Psyche,
aber auch unseren Status zu vermitteln wie die Bewegung unserer
Augen.
- Warum strahlen Menschen mit unruhigem und ausweichendem
Blickverhalten Unsicherheit aus?
- Wieso verunsichert mich ein Vorgesetzter, der mich nicht
anschaut, während ich zu ihm spreche?
- Weshalb wird von vielen Jugendlichen als Grund für heftige
Auseinandersetzungen angeführt: "Der hat mich irgendwie blöd
angeschaut!" ?
- Wie kann ich lernen, in Konfliksituationen den Blicken
meines Gesprächspartners standzuhalten?
- Wie und warum unterscheiden sich häufig männliches und
weibliches Blickverhalten voneinander?
- Welche kulturellen Unterschiede gibt es bezüglich unseres
Blickverhaltens und welche Auswirkungen können daraus in
Bezug auf unser interkulturelles Zusammenleben erwachsen?
Die Kenntnis und Veränderung unseres individuellen Blickverhaltens
können dazu beitragen, unsere Durchsetzungsfähigkeit zu verbessern.
Sie können uns aber auch helfen, unbewußte und unbeabsichtigte
Verletzungen unserer Mitmenschen zu vermeiden. In jedem Falle
aber verbessert sich unsere Kommunikationsfähigkeit, wenn wir
um die Bedeutung unseres Blickverhaltens wissen. |
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Zivilcourage! Aber wie?
Ein Training für entschlossenes und gewaltfreies
Handeln in Bedrohungssituationen
Wir
fühlen uns bedroht. Selbst die Fahrt mit der U-Bahn verursacht
bisweilen ein mulmiges Gefühl: werde ich zum Opfer oder Zeugen
einer Gewalttat? Argwöhnisch betrachten wir die anderen Fahrgäste.
"Was würde ich wohl tun, wenn... "
- Wie verhalte ich mich, wenn ich auf der Straße bedroht
werde?
- Was mache ich, wenn mir ein Typ nachts auf dem Bürgersteig
folgt?
- Werde ich im Ernstfall den Mut wirklich aufbringen, um
couragiert den Opfern von Gewalttaten zu helfen?
- Welche Möglichkeiten des Eingreifens habe ich, wenn ich
Zeuge einer Anmache, einer Belästigung oder einer Bedrohung
werde?
- Welche (körpersprachlichen) Signale sind es, die mich
eventuell zu einem Opfer einer Gewalttat werden lassen?
- Kann ich mich im Ernstfall auf meine lautstarke und entschlossene
Reaktion verlassen, oder lasse ich alles wie versteinert über
mich ergehen?
Das Seminar "Zivilcourage! Aber wie?" arbeitet mit Rollenspielen, Übungen
und praktischen Anleitungen. Die TeilnehmerInnen lernen ihre
individuellen Möglichkeiten, aber auch ihre persönlichen Grenzen
des Eingreifens kennen. Und wer die eigenen Grenzen und Ängste
kennt, kann im Zweifelsfall schneller reagieren. Denn Zvilcourage
kann auch heißen: möglichst schnell Hilfen holfen. Vor allem
heißt Zivilcourage, die lähmende Angst überwinden.
Auch die Rolle der Körpersprache im Zusammenhang mit der Täter-Opfer-Problematik
wird zum Gegenstand zahlreicher Übungen. Denn in einem Punkt
decken sich die Berichte von Psychologen und Polizeiexperten:
nicht jede/r wird zum Opfer! Es gibt körpersprachliche (!)
Signale, die die Wahrscheinlichkeit wesentlich erhöhen, zum
Opfer von Gewaltverbrechen zu werden. Aber: Unser körpersprachlicher
Ausdruck ist gelernt und damit auch veränderbar. |
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