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MARTIN
FUNDA: ICH MÖCHT´ NICHT MIT MIR TAUSCHEN |
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Ich möcht´ nicht mit mir tauschen
Solokabarett mit Musik und Martin FundaDie Fangemeinde jubelt, die Neider jaulen auf, der Bewäh-rungshelfer schöpft neue Hoffnung: wider alles menschliche Er-messen hat der Hattinger Kabarettist Martin Funda ein neues Solo-Programm fertig gestellt.
Ein Mensch weniger wie du als mehr wie ich, ein Idealist ohne Idealfigur (s. oben), torkelt zwischen Anspruch und Aldi, zwischen internet und outdoor, zwischen sein und feng und shui und haben.
Beziehungsarbeit mit dem Publikum paart sich mit aktuellen politischen Problemen - die Soziogenese des Trottels, deutsche Identität von der Pudelmütze zum Bräunungsstudio.- die Weltwirtschaft, kinderleicht erklärt, man/frau staunt Bauklötze
- ein Kopftuchträger rapt zum SpaßWer die Wahl hat, hat die Qual. Aber wer kann schon wirklich wählen! Ich möcht' nicht mit mir tauschen - erst recht nicht gegen die doppelte Menge!
Zeitgeist
der Zeitgeist ist geistlos
die Zeit hat keine Zeit
denn die Zeichen der Zeit stehen auf los
hemmungslos, phantasielos, arbeitslos
zeigt her euer Los
die Guten ins Töpfchen
die Schlechten in Zwei-Streifen-Schuhen
unsere Fahne hat drei Streifen
ich bin stolz ein Käufer zu sein
ich kaufe, also bin ich
die Würde des Lebensstandards ist unantastbar
sichere ich mir also zwei Plastiktüten voll vom Räumungsverkauf der Erde
den Ernst des Lebens kenne ich aus dem Fernsehen
aus der ersten Reihe
Kodak sieht das Blut besser als das menschliche Auge
alle zwei Sekunden verhungert ein Mensch
aber jede Sekunde sterben tausende von meinen Zellen
so bleibt die größte Katastrophe
zehn Minuten ohne Walkman
Papa, Mama, Zombie
Engellied
1.
Wenn mein Programm einmal zuende ist,die letzte Zugabe gebracht,
wenn ich den Hintern zukneif' und sag euch: 'Gute Nacht',
dann sollt ihr weinen und auch lachen und all die ganzen Sachen,
ergebt euch in die Trunkenheit, bepisst euch doch vor Traurigkeit,
und viele Kränze und ein Meer von Blumen, und alles als Spende in die 3. Welt,
damit die Armen auch mal was von mir haben.
Macht alles so, wie es euch gefällt. Nur um eins sollt ihr euch kümmern,
eins soll euch an mich erinnern:Refrain:
Ein Engel ganz aus Marmor, schneeweiß von Kopf bis Fuß,
mit einer roten Nase als letzter Liebesgruß
soll wachen zwischen Trauerbirken und ew'gen Lichterketten,
den Traurigen zu trösten, den Bösen zu verschrecken.
Ein Engel ganz aus Marmor, schneeweiß von Kopf bis Fuß,
mit einer roten Nase als letzter Liebesgruß.2.
Der Engel ist ein Stachel im Fleisch der Bürokraten,
ein Aufschrei der Empörung im stillen Schrebergarten.
Doch wer sich etwas Zeit nimmt zu stehen unter'n Birken,
der wird letztendlich sagen: "Hier könnte ich auch liegen!"Unterm...
3.
Das ewig' schlecht Gewissen hat jetzt die ew'ge Ruh.
Der totgelachte Schutzengel schaut zur Strafe zu.
Und ein roter Marmorengel mit einem weißen Zinken,
der säh' doch voll beknackt aus, davon will ich nicht singen.Drum...
(Schlusslied des Pogramms)
ÜBER MARTIN FUNDA:
Martin Funda, Qualitätskabarettist mit Subjekt, Prädikat und Objekt, Südrand des Ruhrgebietes, trocken, kernig, geschmacklos
seit 1958 bis heute andauernde glückliche Kindheit seit 1976 Studium Musik, Physik und ev. Theologie seit 1977 Stehgeiger im "Hattinger Cafehaus-Ensemble" 1978 - 87 Mitwirkung in der Musikkabarett Gruppe "Skiffella Hattingensis" 1988 Konzessiones oder Wie ich Kasper wurde. Drama für kleine Besetzung (eine Person) 1991 Kleinkariert im Planquadrat 1993 Gute Laune trotz 7. Posaune
Der aktuelle Volkschadensbericht1994 Urlaub in In- und Ausland! 1995 Gute Laune trotz 7. Posaune
Der aktuellere Volkschadensbericht1995 Dankschreiben aus der ganzen Familie! 1997 Gute Laune trotz 7. Posaune
Der aktuelleste Volkschadensbericht (Stand 27.5.97)
Programm von Martin Funda:"Ich möcht' nicht mit mir tauschen" - mit voller Umtausch-Garantie! z. B. gegen die bewährten Programme:
'Konzessiones oder Wie ich Kasper wurde' - eine ebenso authentische wie polemische Autobiographie
'Kleinkariert im Planquadrat' - ein schnelles und abwechselungsreiches Nummernprogramm
'Der aktuelle Volkschadensbericht' - ein Programm gegen Inländerfreundlichkeit
Sonderprogramme zu Umwelttagen und multi-kulturellen Wochen - Der Künstler ist Gründungsmitglied der Kampagne „Hyperaktiv gegen rechts!"
DAS MEINT DIE PRESSE:
„Die Zuhörer waren gebannt... riesiger Beifall!"
(WAZ)„ ...übertriftt die Erwartungen... beißender Spott über Politik, Land und Leute... halten sich den Bauch vor Lachen..."
(Westfälische Rundschau)„So temporeich und absurd, dass die Pointen in der Dynamik der Bühnenshow fast untergehen..."
(Die Glocke)„Profunda geht’s nimmer!"
(WAZ)„Endlich einmal wieder ansprechendes Kabarett in Zeiten des flachen Comedy-Einheitsbreis."
(Die Glocke)„Du bist mir einen!"
(Oma Erna)----------------------------------------------------------------
Funda-mentale Dönekes und
bittere Bestandsaufnahmen
40 "Wirklichkeitsflüchtlinge" beim Kabarett im Haus Burgeck"Alles meins", grinst Martin Funda und macht sich auf seiner schwarz-rot-goldenen Bühne breit. 40 Zuschauer, von Funda als "Scheinpublikum" und "Wirklichkeitsflüchtlinge" bezeichnet, erlebten im Haus Burgeck mit dem "aktuellen Volksschadenbericht" des Kabarettisten einen Abend mit viel Witz, aber auch bitteren Bestandsaufnahmen.
Genüßlich verspeist er einen Neger(!)kuß, mit rot-weißem Flatterband am Bühnenrand, von seinem Publikum abgetrennt. Oft bringt Funda das auf den Punkt, was er als allzu deutsche Haltung gegen über Fremden sieht.
Zum Thema "Wo liegt Deutschland" präsentiert er dieselbe Mischung aus Dummheit und Arroganz: Deutschland liegt, so demonstriert Funda anhand eines Luftballons mit Kontinenten, im Zentrum des Weltgeschehens: "Die Amis sind eigentlich deutsch. Die haben nur einen Komplex, weil sie keine Fachwerkhäuser haben."
Er präsentiert Lustiges mit ernstem Hintergrund, besonders bei Piano- Einlagen: Hast du Frust, such' dir einen Schwächeren, denn: "Die Welt 1iebt nur die Sieger und die Jugend".
Am besten ist der Kabarettist jedoch, wenn er sich selber spielt und Funda-mentale Dönekes erzählt. Daß er jede halbe Stunde morgens zum Briefkasten rennt, aber sowieso keine Post bekommt, höchstens "von der Stadtverwaltung oder so".
Als Autogegner schildert er eindrucksvolle Erlebnisse mit seinem Motorroller, denn: "Ich hab' im Straßenverkehr den gleichen Status wie ein Blumenkübel". Hier brilliert Funda. stellt das auch selber fest: "Ich merk' schon, es kommt besser an, wenn ich aus dem Nähkästchen plauder'."
Martin Spletter
MARTIN-FUNDA-STARSCHNITT
(Zum
Ausdrucken, Ausschneiden und Sammeln)
TEIL 1:

Die Rätselecke:
Welches berühmte Kunstwerk des Weltkulturerbes wird hier ausgesessen?
- der Eifelturm
- die ‚Erotica’ Nr 3, Es-Dur von L. v. Beethoven
- der Kahle Asten
Als Preise winken wertvolle Sachbearbeiter.
Einsendungen an:
Martin Funda
Stormstraße 20
45525 Hattingen
Fon/Fax 02324-24921
Vom Rechtsweg ausgeschlossen sind Ungehörige von
Funda Ferunstaltungen, Pharmareferenten und Volker aus Butzbach.Nicht vergessen: Die ganze Halbwahrheit gibt es nur bei uns!