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LUPE-Musiktheater: PINOCCIA IN ANDERLAND |
Weitere Produktionen:
PINOCCIA
IN ANDERLAND
Ein phantastisches Musical übers
Anderssein
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Pinoccia, ein vorwitziges, freches Mädchen, unterscheidet sich kaum von anderen Kindern. Nur - sie ist körperbehindert. | ![]() |
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Als sie ein Gaunerduo, den hinterlistigen Fuchs und die gemeine Katze trifft, wird sie unter falschen Versprechungen ins geheime Anderland gelockt. | ![]() |
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Dort ist sie begeistert von einer Welt, die ihre kühnsten Träume wahr werden läßt. Alle werden geliebt und - alle sind behindert. |
| Doch mit der Zeit entpuppt sich Anderland als eine isolierte Scheinwelt. Ein Stück von und mit Katrin Orth und Katrin Lowitz. | ![]() |
Regie : Marc Lowitz
Text : Katrin Orth
Musik : Ralf Siebenand
Masken : Katrin Lowitz
Requisite : Luzia Siebenand
DAS MEINT DIE PRESSE:
Pinoccias Reise
Kindermusical des LUPE-Musiktheaters"Pinoccia in Anderland" heißt das Kindermusical, das das Osnabrücker LUPE-Musiktheater in Koproduktion mit dem Theater FunkenFlug, Berlin, im Rahmen der Kinder-Theater-Wochen in der Lagerhalle Kindem ünd Erwachsenen präsentiert. Das Stück, das von den beiden Hauptdarstellerinnen Katrin Lowitz (Pinoccia) und Katrin Orth (Mutter und Erzählerin) selbst geschrieben und gestaltet ist, befaßt sich mit dem Thema Behinderung.
Pinoccia ist nicht wie andere Kinder, sie kann ihren rechten Fuß nicht bewegen. Deshalb wird sie von allen Leuten komisch angeschaut, was ihr unheimlich auf die Nerven geht. Dazu behandelt ihre überforderte Mutter Pinoccia wie einen groben Klotz, der als Form ihrer Behinderung dann auch als Holzklotz an ihrem Fuß hängt. Pinoccia hat die Nase voll. Mit Hilfe ihrer einzigen Vertrauten, der Puppe Lena Lotte Olga, und ihrem "Erfindungsband", mit Hilfe dessen sie selbständig gehen kann, folgt sie dem hinterlistigen Fuchs und der gemeinen Katze in das "Anderland". Doch dort ist nicht alles so schön, wie es die beiden Verführer versprochen hatten. . .
Mit viel Musik (Ralf Siebenand), Gesang und phantastischen Bildern, die zum Sehen und Staunen einladen, wird Pinoccias Reise illustriert, und das Anderland entsteht in einem fantastischen Spiel mit Formen und Farben. Das Kindermusical, das bewußt mit wenig Sprache inszeniert ist, um sowohl behinderte als auch nichtbehinderte Kinder und Erwachsene anzusprechen, ist am Sonntag, 26. November, um 11 Uhr noch einmal in der Lagerhalle zu sehen.
Neue Osnabrücker Zeitung, 23.11.1995
(...) Ohne Zweifel ein äusserst sensibles Thema behandelt das märchenhafte Musical "Pinoccia in Anderland": dennoch ist die Koproduktion des LUPE-Musiktheaters und des Theaters FunkenFlug überaus gelungen. Wie sich ein behindertes Kind fühlt, wenn es angegafft wird, wovon es träumt und was es sich sehnlichst wünscht, das war psychologisch so sensibel inszeniert, daß es wohl auch die kleinsten Zuschauer verstanden. Nicht mit erhobenem Zeigefinger - nach dem Motto "Guck da nicht so hin!" - Pinoccias Gendaken- und Gefühlswelt wurde nicht beschrieben, sondern anschaulich dargestellt.
Das bildreiche, überaus mitreissende Kindermusical zum Thema Integration kommt auf der Bühne fast ohne Requisiten aus. Bis auf die farbenfrohen großen Tücher, die in immer anderen Variationen immer andere Orte, Personen und Begegnungen symbolisieren.
Katrin Orth und Katrin Lowitz, die das Stück geschrieben und gespielt haben, überzeugen durch professionelle schauspielerische Leistungen in den vielen unterschiedlichen Mehrfachbesetzungen.
Mit Gesang, Ziehharmonikaspiel, Tanz und Bühnenspiel werden die Kinder phantasievoll auf einen verantwortlichen Umgang mit behindertne Mitmenschen aufmerksam gemacht.Neue Westfälische Zeitung, 21.04.1997