| Ben
Guri Theater: DIE ZAUBERMELODIE |
Weitere Produktionen
Da lebt bei Hannover ein Schuster, der ist mit zwei leibhaftigen Zwergen bekannt. Sie kommen manchmal in seine Werkstatt, helfen ihm oder spielen ihm heimlich Streiche. Zwerge tragen gewöhnlich Tarnkappen, dann sind sie unsichtbar. Der Schuster jedoch kennt eine geheime Salbe. Wer sich damit die Stirn einreibt, kann die Zwerge sehen. Wie gut, daß der Schuster dafür sorgt, daß auch alle Kinder im Publikum einen grünen Salbentupfen auf die Stirn bekommen. Sonst könnten sie weder Sinoffel sehen, noch den Zwergenkönig Alberich. Die beiden sind nämlich die einzigen Zwerge die zurückgeblieben sind, als das Zwergenvolk von den Menschen vertrieben wurde. Niemals wird Alberichs Volk zurückkommen. Es sei denn, jemand spielt auf den verborgenen Zwergenglocken die Zaubermelodie.
Im Ben Guri Theater werden die Zwerge lebendig und mit ihnen die Wirklichkeit der Träume, Phantasien und Mythen. Mit überzeugender Gestik und Mimik und ideenreichen Kostümen führt Horst Schneider seine Zuschauer in die Zwergenwelt. Dort erleben die Kinder mit den Zwergen Sinoffel und Alberich viele Abenteuer und stehen ihnen bei der Suche nach den Glocken mit Rat und Tat zur Seite. In einigen Verstecken liegt ein tückischer Zauber, und wenn die Kinder aus dem Publikum nicht selbst aktiv werden und den Zwergen zur Hilfe kommen, müssen die Zauberglocken wohl für immer verborgen bleiben. Wenn alle Glocken schließlich zusammen sind, kann Alberich sein Zwergenvolk endlich zurückholen.
DAS MEINT DIE PRESSE:
Ben Guri Theater gastierte in der Freizeitstätte
Kampf mit Nebelgeistern
und diebischem RabenEine phantastische Geschichte für Kinder präsentierte das "Ben Guri Theater" in der Garather Freizeitstätte mit seinem Stück "Die Zaubermelodie". Einziges Ensemblemitglied des Kindertheaters ist der Hannoveraner Schauspieler Horst Schneider, der bereits seit acht Jahren Kinder in ganz Deutschland mit seinen Auftritten begeistert. "Die Zaubermelodie" erzählt von zwei Zwergen, die bei einem Schuster in Norddeutschland leben. Zwergenkönig Alberich und Giftzwerg Sinoffel sind die einzigen Geschöpfe ihrer Art, die nicht von den Menschen vertrieben wurden. Um sein Zwergenvolk zurückzuholen, muß Alberich eine Zaubermelodie auf den Zwergenglocken spielen. Diese werden ihm jedoch von den Nebelgeistern und dem diebischen Raben Coco gestohlen. Nach spannenden Abenteuern gelingt es dem Zwergenkönig jedoch, die Glocken zurückzuerobern und sein Volk ins Zwergenland zuführen. Für den Darsteller war es in Garath wichtig, die Zuschauer in sein Stück miteinzubeziehen. Stets herrschte eine rege Kommunikation zwischen Zwergen und Kindern. Zehn von ihnen wurden auserkoren, das gesamte Publikum mit grünen Farbtupfern zu versehen, um auf diese Weise die Zwerge sichtbar zu machen. Acht weitere Kinder wurden mit Zipfelmützen ausgestattet und stellten das zurückkehrende Zwergenvolk dar. Das Engagement der kleinen Zuschauer war schließlich so groß, daß eine Handvoll Jungen und Mädchen die Bühne stürmten, um dem Giftzwerg Sinoffel beim Einfangen der bösen Geister zu helfen. Durch farbenprächtige Kostüme, ideenreiche Requisiten sowie eine überzeugenden Mimik und Gestik schaffte es Horst Schneider, seine Zuschauer in eine Traumwelt zu verset zen und ihnen zumindest für eine zeitlang die Illusion zu geben, daß eine Zwergenwelt eben doch nicht nur in ihrer Phantasie existiert.